Kategorie: Allgemein, Energie sparen, Strom am Mai 8th, 2009
 

New York will umweltfreundlicher werden

Städte und Ballungsgebiete sind mit rund 80% der verbrauchten Energie die Hauptverursacher des Klimawandels. Laut Herbert Girardet, Programmdirektor und Mitbegründer des WFC, erhalten sie ihre Energie fast ausschließlich durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Gerade in Schwellenländer nimmt die Tendenz des Energieverbrauchs hier kräftig zu. Mit diesem Hintergrundwissen ist es dabei umso erfreulicher von positiven Neuigkeiten aus dem Big Apple zu hören. Die Weltmetropole möchte mit gutem Beispiel vorangehen und ein neues Umweltprogramm durchführen. Symbolträchtig wird hier das Empire State Building renoviert. So sollen z.B. die 6.500 Fenstergläser durch Thermogläser ersetzt werden, welche die Wärme besser dämmen. Zudem wird die Klima- und Elektrotechnik auf den neusten Stand der Technik gebracht, womit letztlich 38% der Energiekosten gespart werden. Expertenschätzungen zu Folge können damit rund 4,4 Mio. Dollar jährlich eingespart werden.


Doch das Empire State Building soll hier nur als Vorzeigeprojekt dienen und die Renovierung für viele der in den 30er Jahren gebauten Gebäude gelten. Auch die New Yorker U-Bahn soll umweltfreundlicher werden. So werden in den Bahnhöfen Energiesparlampen eingesetzt, wodurch sich jährlich rund 5 Millionen Dollar einsparen lassen. Außerdem soll die Station Stillwell-Avenue mit 20.000 Quadratmeter Solarpaneelen bestückt, oder eine neue U-Bahn Waschanlage installiert werden, welche ausschließlich mit Regenwasser arbeitet. Zudem möchte man die Menschen durch verschiedenste Kampagnen dazu bewegen die Subway verstärkt zu nutzen. Gerade die Renovierungsmaßnahmen können eine erhebliche Reduktion der Co2 Emissionen bedeuten und zeigen einmal mehr, was man mit einfachsten Renovierungen erreichen kann, sowohl für die Umwelt, also auch die Stromrechnung.



 
Kategorie: Strom am März 9th, 2009
 

Licht ins Dunkel

Ali Demezil weiß nicht mehr, wie er weiter machen soll. Er hat von seinem Strombetreiber eine Nachzahlung in Höhe von 8000€ bekommen. Von seiner Notstandshilfe mit 500€ monatlich kann er diese Nachzahlung nicht begleichen. Die Folge ist, dass ihm nun der Strom abgestellt wurde und damit auch die Heizung. Bei einem solch kalten Winter, wie wir ihn momentan haben, kann das schon ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen, erst recht wenn man Kinder hat.

Doch wie konnte es soweit kommen. Dieter Schmidt von der Tiwag (der Stromanbieter) bringt Licht ins Dunkel. Er erklärt, warum gerade Familien mit Migrationshintergrund die hohen Stromkosten unterschätzen, die eine strombetriebene Heizung mit sich bringt. Gerade Fußbodenheizungen ziehen hier eine Kilowattstunde nach der anderen und bevor man sich versieht, steckt man mitten in der Nachzahlung. Auch Ali Demezil hat diese Kosten unterschätzt. Da hat auch der Energieberater, den die Tiwag zu einem Beratungsgespräch bei den Demezils vor Ort vorbei geschickt hat, nicht mehr weiter helfen können.

Es sollte daher jedem klar sein, wie sehr strombetriebene Heizungen die Kosten in die Höhe treiben können. Sollte man dann noch Durchlauferhitzer und einen sorglosen Umgang mit elektronischen Geräten pflegen, darf man sich daher nicht wundern, wie es zu solch hohen Nachzahlungen kommt.



 
Kategorie: Allgemein, Energiespartipps, Strom am Dezember 5th, 2008
 

Tipps von VALUE5 ENERGY: Strom sparen leicht gemacht!

Wir wollen Ihnen in unserer kleinen Serie „Strom sparen leicht gemacht“ ein paar Stromspartipps mit auf den Weg geben. Diese sind leicht zu befolgen und verschlingen nicht Unmengen von Geld, bevor man überhaupt den 1. Euro gespart hat.


Zunächst einmal eine kleine Übersicht über den prozentualen Verbrauch der einzelnen Elektrogeräte in einem durchschnittlichen Haushalt. Natürlich können diese Werte von denen in ihrem Haushalt abweichen, sollten aber dennoch einen groben Überblick zu den verursachten Kosten verschaffen.


Kühlschrank: 11%
Gefriergerät: 10%
Warmwasser Bad: 10%
E-Herd: 9%
Beleuchtung: 8%
Fernseher, Audio, Video, PC: 7%
Waschmaschine: 4%
Geschirrspüler: 3%
Warmwasser Küche: 3%
Wäschetrockner: 3%
E-Heizgeräte (ohne Speicherheizung & Wärmepumpe): 2%
Sonstige Haushaltskleingeräte und Anwendungen: 24%
Gemeinschaftsanlagen wie Aufzüge, Hausbeleuchtung: 6%


KühlschrankSchnell ist klar, dass ein energiesparender Kühlschrank der Geräteklasse A-A++ schon eine gewaltige Stromersparnis in ihrem Haushalt bedeuten kann. Doch wie versprochen soll es hier nicht nur um die Neuanschaffung energieeffizienter Elektrogeräte gehen, sondern um die kleinen Dinge des Alltags, die zur Stromsenkung beitragen. Allein die Reduzierung des Stand-by Betriebs vieler Geräte im Haushalt kann im Jahr bis zu 60 Euro sparen.


Gerade zur Winterzeit ist es bei den hohen Energiekosten wichtig richtig zu lüften. Dabei sollte einmal am Tag für 10 Minuten gelüftet werden, das so genannte Stoßlüften. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie müssen nicht den halben Tag frierend in ihrer Wohnung sitzen, die Heizung wird nicht unnötig belastet und Frischluft erwärmt sich schneller als „abgestandene“ Luft, womit sie den Raum schneller erwärmen können und sich die Heizung anschließend wieder herunter regulieren lässt.


In der nächsten Folge von „Stromsparen leicht gemacht“ befassen wir uns dann ausführlicher mit den verschiedenen Tipps und Tricks, die man bei der Beleuchtung einsetzen kann.



ÜBER DIESEN BLOG
Der Value5 Energy Blog informiert über Fragen zum Thema Energieausweis und dem effektiven Energiesparen durch Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden. Ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser, hier erfährt man nicht nur wie man Energie, sondern auch Geld spart!
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