Abwrackprämie für alte Heizkessel
Die Abwrackprämie für Neuwagen ist ja bekanntermaßen eingeschlagen, wie eine Bombe. Ein ähnliches Verhalten darf bei der KfW Abwrackprämie für neue Heizkessel bezweifelt werden, denn das Auto ist ja bekanntlich der Deutschen liebstes Kind. Das diese KfW Förderung dennoch sinnvoll ist, bezeugen schon die eingesparten Heizkosten. So ist damit zu rechnen, dass nach dem Umbau eines standardisierten Einfamilienhauses bis zu 35% Energiekosten jährlich gespart werden können. Zusätzlich fördert die KfW die Anschaffung mit 5% und maximal 2500€ der anfallenden Kosten. Investitionskosten von 12.000€ würden sich in einem solchen Szenario innerhalb von 10 Jahren amortisieren.
Sollte zudem noch eine Solaranlage gewünscht werden kann man zusätzliche Fördermittel beantragen. Auch das „Abgreifen“ verschiedener Töpfe ist erlaubt und kann sich durchaus rechnen. So könnten sie bspw. bei der Installation einer Solaranlage die Bafa um Fördermittel bitten. Hier muss man rechnen und herausfinden, ob man sich lieber auf eine Stelle verlässt, oder verschiedene Quellen anzapfen möchte. Gerade der Einbezug von erneuerbarer Energie zuzüglich zu modernen Heizmethoden, wie Holzpellet-Technik bringt noch mal einen Bonus von 750€ in die Kasse, nebst 105€ pro Quadratmeter Kollektorfläche bei Solaranlagen. Nach geeigneten Fördermitteln Ausschau zu halten, kann sich also wirklich lohnen.
Bildquelle: zentralheizung.de

