Historie muss erhalten werden
Viele deutsche Städte bestechen durch das Wechselspiel zwischen Moderne und Historie. So finden sich neben neuen Bibliotheken, Kaufhäusern und Schauspielhäusern auch immer wieder Kirchen, Wohngebäude und Rathäuser aus längst vergessenen Tagen. Genau das macht die Optik einer jeden deutschen Stadt, die Entwicklung verkörpert, aber den Hang zur Stadtgeschichte noch nicht aufgegeben hat, aus. Ähnlich hält es sich auch im schwäbischen Mindelheim.
Leider ist der Erhalt einer stadttypischen Altstadt häufig mit hohen Kosten verbunden, da sich mit der Zeit nicht nur Bauschäden, sondern auch immer steigende Instandhaltungskosten ergeben. Rund um den Marienplatz stehen deshalb seit Jahren eine Reihe von geschichtsträchtigen Bauten, die aufgrund der Erhaltungskosten und der relativ unprofitablen Lage leer stehen und nur schwer zu vermieten und verpachten sind. Dass das schon bald ein Ende haben könnte, liegt am Bund-Länder-Projekt „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Bei diesem staatlichen Hilfsprogramm wird versucht mithilfe umfassender Beratung, staatlichen Steuerhilfen und privaten Finanzierungen, die Bewohner zum Engagement zu bewegen und so das Kulturgut der Stadt längerfristig zu erhalten.
| Des Weiteren wird in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) versucht, bei den Sanierungen gleichzeitig so umzustellen, dass der Energieverbrauch den Zeiten |
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entsprechend optimiert wird. Denn das Interesse an geringen Fixkosten ist bei potenziellen Käufern und Mietern in Zeiten wie diesen, höher als je zuvor. Möglich ist dies laut Ulrich Huber, Energieberater bei eza! auch bei historischen Altbauten, wenn man vor allem im Bereich der Dämmung nachrüstet.
Nichtsdestotrotz rennt die Zeit davon und so wird es auch in Zukunft an der Animationskraft von Claudia Kiechle, Leiterin der Stadtentwicklung, liegen, im Interesse der Stadt etwas zu erreichen. Staatliche Mittel gibt es nur für umgesetzte Projekte und daran gilt es zu arbeiten. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist bereits vollzogen, so war die Liste für gewünschte Beratungen im Handumdrehen gefüllt.



Städte und Ballungsgebiete sind mit rund 80% der verbrauchten Energie die Hauptverursacher des Klimawandels. Laut Herbert Girardet, Programmdirektor und Mitbegründer des WFC, erhalten sie ihre Energie fast ausschließlich durch die Verbrennung fossiler
Es kommt etwas Schwung in die regenerativen Energieträger. Seit Jahren schon wollen mehr und mehr Menschen auf regenerative Ressourcen, wie z.B. Sonnenenergie setzen. Bisher scheiterte dieser noble Gedanke an der technischen Machbarkeit. Doch allmählich schwinden die Hürden und der politische bzw. gesellschaftliche Druck steigt, gerade auf die Autoindustrie. Im Zuge dieser Umweltpolitik steht in Frankfurt am Main die erste Solartankstelle. Im Stadtmittelpunkt und einem der bekanntesten Plätze der Börsenstadt ist dieses kleine Minikraftwerk installiert und soll Strom für Elektroroller, oder Fahrräder mit Elektrohilfsmotor liefern und diese mit sauberer Energie betanken. An einem schönen Sommertag kann die Photovoltaik Anlage bis zu 21 KWh erzeugen, von denen bis zu sechs Ladestationen bedient werden; der überschüssige Strom wird ins Stromnetz der Stadt gespeist.
Auch der Mobilfunkmarkt möchte unter dem Motto: GreenIT beim Kunden punkten. So wurden auf dem jüngsten Mobile World Congress z.B. Samsung-Handys mit Solarzellen gezeigt. Auch Basisstationen sollen flächendeckend mit Solarenergie versorgt werden. Es wird wohl noch ein weiter Weg bis zur endgültigen Durchdringung dieses Marktes mit Solarenergie sein, doch wie heißt es so schön: „Nicht das Ziel ist entscheidend, sondern der Weg dorthin.“
Als Eigenheimbesitzer haben sie sicher schon von Wärmepumpen gehört. Unter Heizungsbauern ist die Wärmepumpe immer beliebter und erfährt eine weitreichende Verbreitung in Deutschland, nicht zuletzt durch die finanzielle Förderung. Die Frage ist jedoch, verdienen Wärmepumpen dieses Lob, oder sollte man einen genauen Blick auf die Energiebilanz werfen?
Wir wollen Ihnen in unserer kleinen Serie „Strom sparen leicht gemacht“ ein paar Stromspartipps mit auf den Weg geben. Diese sind leicht zu befolgen und verschlingen nicht Unmengen von Geld, bevor man überhaupt den 1. Euro gespart hat.
Schnell ist klar, dass ein energiesparender Kühlschrank der Geräteklasse A-A++ schon eine gewaltige Stromersparnis in ihrem Haushalt bedeuten kann. Doch wie versprochen soll es hier nicht nur um die Neuanschaffung energieeffizienter Elektrogeräte gehen, sondern um die kleinen Dinge des Alltags, die zur Stromsenkung beitragen. Allein die Reduzierung des Stand-by Betriebs vieler Geräte im Haushalt kann im Jahr bis zu 60 Euro sparen.