3-Liter zum Wohnen
Mittlerweile dürfte jedem bekannt sein, dass Energiesparen in jedem Lebensbereich immer notwendiger wird. So wächst der Trend zum sog. 3-Liter-Haus bzw. 3-Liter-Wohnung.
Als 3-Liter-Häuser werden umgangssprachlich Niedrigenergiegebäude bezeichnet, die einen jährlichen Primärenergiebedarf von 3 Litern Heizöl je m² Nutzfläche für die Beheizung des Hauses aufweisen.
Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik hat zusammen mit ca. 50 Industriepartnern in Celle ein Demonstrationsvorhaben gestartet, in dem unterschiedliche sog.
Ultra-Niedrigenergiehauskonzepte in einem Baugebiet zusammenhängend umgesetzt werden sollen. Das Demonstrationsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Hier erhalten Sie weitergehende Informationen darüber.
Auch für den Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme, Wolfgang Setzler, ist die Drei-Liter-Wohnung längst keine Utopie mehr. Bundesweit gebe es heute bereits rund 10 000 Wohnungen, die mit drei Litern Öl pro Quadratmeter und Jahr beheizt werden können.
Das große Ziel ist es also, den Heizwärmebedarfs eines Hauses und dementsprechend auch der Wohnungen zu senken. Dabei bieten Hausfassaden für Ein- wie auch Mehrfamilienhäuser das größte Einsparpotenzial. Mit einer verbesserten Dämmung der Außenwand könne man z.B. die jetzigen Energiekosten um 30 bis 40 Prozent senken.
Mit innovativen Bau- und Anlagentechniken lässt sich Heizenergiebedarf einsparen.
Untersuchen sie ihr Haus und prüfen sie, wo sie Optimierungsmaßnahmen vornehmen können.
Wenn Sie planen demnächst Hausbesitzer zu werden, können Sie sich hier über die verschiedenen Typen von Energiesparhäusern informieren.


Eine repräsentative Umfrage der Deutschen-Energie-Agentur (DENA) unter gewerblichen und privaten Vermietern von Wohngebäuden ergab, dass für mittlerweile fast 60% der vermieteten Immobilien in Deutschland ein Energieausweis vorliegt.
Der Ökostroman-bieter Lichtblick und der Auto-mobilhersteller VW wollen mit einer ungewöhn-lichen Idee den Strommarkt re-volutionieren: den Mini-Kraftwerken für zu Hause. Das sind kleine eigenständige erdgasbetriebene Anlagen, die im Keller normaler Wohnhäuser installiert werden können. Diese „ZuHauseKraftwerke“ können auf eine intelligente Art miteinander vernetzt werden und bei Bedarf, Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Laut Lichtblick Chef Christian Friege ist das vergleichbar mit einem Schwarm, viele kleine Einheiten bilden eine große Gemeinschaft, die den Schwarm-Strom erzeugt. Und durch die gleichzeitige Nutzung von Wärme und Strom, sind die Minikraftwerke viel effizienter als beispielsweise Atomkraftwerke, da 94% der Energie genutzt werden. Das ist möglich dank des VW-Motors, der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die dabei entstehende Wärme erhitzt Wasser in einem Wärmespeicher, das wiederum zum Waschen oder Heizen genutzt werden kann.