Kategorie: Allgemein, Energie sparen am Februar 25th, 2010
 

3-Liter zum Wohnen

Mittlerweile dürfte jedem bekannt sein, dass Energiesparen in jedem Lebensbereich immer notwendiger wird. So wächst der Trend zum sog. 3-Liter-Haus bzw. 3-Liter-Wohnung.


Als 3-Liter-Häuser werden umgangssprachlich Niedrigenergiegebäude bezeichnet, die einen jährlichen Primärenergiebedarf von 3 Litern Heizöl je m² Nutzfläche für die Beheizung des Hauses aufweisen.


Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik hat zusammen mit ca. 50 Industriepartnern in Celle ein Demonstrationsvorhaben gestartet, in dem unterschiedliche sog.
Ultra-Niedrigenergiehauskonzepte in einem Baugebiet zusammenhängend umgesetzt werden sollen. Das Demonstrationsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Hier erhalten Sie weitergehende Informationen darüber.


Auch für den Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme, Wolfgang Setzler, ist die Drei-Liter-Wohnung längst keine Utopie mehr. Bundesweit gebe es heute bereits rund 10 000 Wohnungen, die mit drei Litern Öl pro Quadratmeter und Jahr beheizt werden können.


Das große Ziel ist es also, den Heizwärmebedarfs eines Hauses und dementsprechend auch der Wohnungen zu senken. Dabei bieten Hausfassaden für Ein- wie auch Mehrfamilienhäuser das größte Einsparpotenzial. Mit einer verbesserten Dämmung der Außenwand könne man z.B. die jetzigen Energiekosten um 30 bis 40 Prozent senken.


Mit innovativen Bau- und Anlagentechniken lässt sich Heizenergiebedarf einsparen.
Untersuchen sie ihr Haus und prüfen sie, wo sie Optimierungsmaßnahmen vornehmen können.


Wenn Sie planen demnächst Hausbesitzer zu werden, können Sie sich hier über die verschiedenen Typen von Energiesparhäusern informieren.



 
Kategorie: Allgemein am Februar 15th, 2010
 

Energiespeicherndes Mineral Zeolith gewinnt Innovationspreis

Am 11. Februar 2010 hat Bundesumweltminister Röttgen den Innovationspreis für Klima und Umwelt an die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH verliehen. Den Preis bekam eine Geschirrspülmaschine, die durch ihr Zeolith-Trocknungssystem den Energieverbrauch der Geräte deutlich verringert.

Zeolith ist ein Mineral, das sowohl Energie als auch Feuchtigkeit speichern kann. Zeolith trocknet das Geschirr nach dem Reinigungsvorgang, indem es dem Innenraum Feuchtigkeit entzieht. Bei der nächsten Reinigungsphase wird das Zeolith wieder erhitzt, gibt die Feuchtigkeit ab und ist so bereit für den anschließenden Trocknungsvorgang. Dabei beschleunigt das Zeolith den Trocknungsprozess und verkürzt damit die Programmlaufzeit erheblich, wodurch die neuen Geräte 20 Prozent weniger Strom verbrauchen, als die bisher sparsamsten Geschirrspüler.

Erstmals wurde der Preis gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verliehenen. Insgesamt hatten sich 145 Einreicher um einen Preis in einer der fünf Kategorien beworben. Die hochrangig besetzte Jury unter Leitung von Prof. Klaus Töpfer hatte ihre Entscheidung auf Basis eines wissenschaftlich fundierten Innovationsaudits des Fraunhofer Instituts getroffen. Gleichzeitig empfahl sie die Einreichung des Zeolith-Trocknungs-Systems für den Wettbewerb „European Business Awards for Sustainable Development“ der EU-Kommission.

Mit dem „Innovationspreis für Klima und Umwelt“ (IKU) sollen deutsche Innovationen gefördert werden, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen und somit Antworten auf eine der großen Herausforderungen unserer Zeit geben. Mit den Zeolith-Geschirrspülmachinen von BSH sind wir auf einem guten Weg.



 
Kategorie: Allgemein, Fördergelder am Februar 4th, 2010
 

KfW Fördergelder fließen wieder

Nachdem am Anfang des Jahres die Staatsbank KfW die Förderprogramme zur Gebäudesanierung vorläufig gestoppt hat, gibt es nun wieder grünes Licht. Hintergrund war der vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010.

Bundesbauminister Peter Ramsauer hat Ende Januar dem Vorschlag zugestimmt, im Vorgriff auf den Haushalt 2010 die Programme zur Gebäudesanierung weiter laufen zu lassen. Somit können wieder Anträge bei der KfW Bank auf zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen eingereicht werden.

Ziel ist es, weiterhin den Klimaschutz zu verbessern. Laut Minister Peter Ramsauer konnten seit dem Neustart des Programms im Jahr 2006, mehr als 1,4 Millionen Wohnungen energiesparend gebaut oder saniert werden, genauso wie mehr als 630 kommunale Einrichtungen, wie Schulen oder KiTa’s.

2009 betrug das Fördervolumen laut KfW-Bank rund 8,7 Mrd. Euro und der CO2-Ausstoß wurde um 1,3 Mio. Tonnen reduziert. Im laufenden Jahr sind rund 900 Mio. Euro für KfW-Fördergelder eingeplant.

Weitere Informationen zur CO2-Gebäudesanierung und möglicher Fördergelder erhalten Sie beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung oder bei der KfW-Bank.



ÜBER DIESEN BLOG
Der Value5 Energy Blog informiert über Fragen zum Thema Energieausweis und dem effektiven Energiesparen durch Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden. Ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser, hier erfährt man nicht nur wie man Energie, sondern auch Geld spart!
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