Energie in Bürgerhand

Eine unglaubliche Idee - das Prinzip ist so einfach wie genial. Schon mit 500 Euro Einsatz kann jeder Bürger Miteigentümer von 90 Stadtwerken werden und darüber mitentscheiden, ob deren Kunden mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Auch dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Kunden fließen, obliegt dann auch der Hand der Miteigentümer.
Wie das funktioniert? Freiburger Bürger haben die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ gegründet, der jeder als gleichberechtigtes Mitglied beitreten kann und unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme erhält. Damit ist auch ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um die Ziele der Genossenschaft zu beeinflussen. Die Idee ist, gemeinsam mit vielen anderen die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen.
Hintergrund dieser Initiative ist der Verkauf von Thüga, einer Tochter des Energiekonzerns E.ON, in der Beteiligungen an verschiedenen Stadtwerken gebündelt sind. Eine Übersicht aller Beteiligungen findet sich auf der Seite der Thüga.
Die Freiburger Genossenschaft möchte natürlich mit einer möglichst hohen Beteiligung einsteigen, um entsprechend seiner Ziele Einfluss nehmen zu können. Bisher haben sich mehr als 1.700 Bürger der Genossenschaft angeschlossen und eine Beteiligungssumme von mehr als 10 Millionen Euro eingebracht.


Auch wenn das Wetter in unseren Breiten-graden momentan etwas verrückt spielt, gibt es immer wieder Tage, an denen die Sonneneinstrahlung ins Eigenheim schier unerträglich wird.