Kategorie: Strom am Juli 23rd, 2009
 

Solarstrom, günstig wie nie zuvor

Solarstrom Noch nie war Solarstrom so günstig wie heute und die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wird immer größer. Dank fallender Siliziumpreise und ein immer größer werdendes Angebot von Solarmodulen, insbesondere vom asiatischen Markt, ist die Anschaffung einer Solaranlage auch eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Stromversorgung. Und das nicht nur wegen der in Zukunft zu erwartenden Strompreiserhöhungen, sondern auch wegen des ökologischen Bewusstseins. Ausgehend vom heutigen Zuwachs der Solarmodulfläche um jährlich 20%, können im Jahr 2025 sämtliche Privathaushalte mit Solarstrom versorgt werden.

Doch wer plant, sich eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, der sollte sich vorher gründlich informieren, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Unabhängige und staatlich geförderte Beratungen dazu bieten die Verbraucherzentralen. Vorab informieren kann man sich auf deren Internetseite www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Dort findet man auch eine Verbraucherzentrale in seiner Nähe und kann einen individuellen Termin unter der Telefonnummer 09001-3637443 (09001-ENERGIE) vereinbaren.

Eine solche Solaranlage sollte gründlich durchkalkuliert und verschiedene Wirtschaftlichkeitskriterien beachtet werden. Neben dem Anschaffungspreis, sind ebenso die Wartungskosten, Mindererträge durch alternde Solarzellen oder der spätere Austausch von defekten Modulen zu beachten. Um Kosten zu sparen, sollte man sich über Fördermöglichkeiten vom Staat oder von den Ländern informieren (www.value5energy.de/regional). Wird eine Solaranlage mit Fördermitteln subventioniert, amortisiert sie sich nach 10 – 15 Jahren. Die entscheidenden Gründe für eine solche Anlage sind jedoch zum einen die wegfallenden Stromkosten und wenn mehr Strom erzeugt, als verbraucht wird, ist eine Einspeisung ins Stromnetz zu einem guten Preis möglich.

Wer also die kostengünstigste und energieeffizienteste Lösung sucht, sollte auf jeden Fall die staatlich geförderte Energieberatung der Verbraucherzentralen in Anspruch nehmen.

Bildquelle: aus-liebe-zum-haus.de



 
Kategorie: Fördergelder am Juli 8th, 2009
 

Abwrackprämie für alte Heizkessel

HeizkesselDie Abwrackprämie für Neuwagen ist ja bekanntermaßen eingeschlagen, wie eine Bombe. Ein ähnliches Verhalten darf bei der KfW Abwrackprämie für neue Heizkessel bezweifelt werden, denn das Auto ist ja bekanntlich der Deutschen liebstes Kind. Das diese KfW Förderung dennoch sinnvoll ist, bezeugen schon die eingesparten Heizkosten. So ist damit zu rechnen, dass nach dem Umbau eines standardisierten Einfamilienhauses bis zu 35% Energiekosten jährlich gespart werden können. Zusätzlich fördert die KfW die Anschaffung mit 5% und maximal 2500€ der anfallenden Kosten. Investitionskosten von 12.000€ würden sich in einem solchen Szenario innerhalb von 10 Jahren amortisieren.

Sollte zudem noch eine Solaranlage gewünscht werden kann man zusätzliche Fördermittel beantragen. Auch das „Abgreifen“ verschiedener Töpfe ist erlaubt und kann sich durchaus rechnen. So könnten sie bspw. bei der Installation einer Solaranlage die Bafa um Fördermittel bitten. Hier muss man rechnen und herausfinden, ob man sich lieber auf eine Stelle verlässt, oder verschiedene Quellen anzapfen möchte. Gerade der Einbezug von erneuerbarer Energie zuzüglich zu modernen Heizmethoden, wie Holzpellet-Technik bringt noch mal einen Bonus von 750€ in die Kasse, nebst 105€ pro Quadratmeter Kollektorfläche bei Solaranlagen. Nach geeigneten Fördermitteln Ausschau zu halten, kann sich also wirklich lohnen.

Bildquelle: zentralheizung.de



 
Kategorie: Allgemein am Juli 7th, 2009
 

Energieausweis und wie er gelesen wird

Sie haben vielleicht auch schon vom Energieausweis gehört. Er soll Mieter und Vermieter, Käufer und Verkäufer ein einheitliches Dokument in die Hände geben, das die energetische Bilanz eines Gebäudes ausweist. Seit Anfang des Jahres ist er obligatorisch und soll so eine Vereinheitlichung der Ausweispflicht bewirken.

Doch all zu oft ist der Energieausweis zum “Papiertiger” verkommen. Aufgrund mangelnder Angaben ist er oft schlichtweg falsch und nicht wirklich zu gebrauchen. Das liegt vor allem an Dumpingangeboten, die Energieausweise für gut 10€ anbieten. Leicht auszumalen, dass nebst Druck- und Portokosten hier keine Überprüfung der angegebenen Daten stattfindet. Nur ein ordnungsgemäß geprüfter Energieausweis ist ein wichtiges Mittel gegen die “zweite Miete”. Der verbrauchsorientierte Energieausweis orientiert sich allerdings auf der Grundlage der Energiebilanz des Verbrauchs der letzten Jahre. Dabei ist jedoch nicht ersichtlich, ob ein erhöhtes Heizaufkommen daraus resultiert, weil der Vormieter eine Frostbeule war oder an schlecht isolierten Fenstern und Wänden.

Hier ist der Bedarfsausweis aufschlussreicher, da er Heizungsart und Isolierung berücksichtigt. Im Grunde ist der Energieausweis ein vierseitiges Standardformular, bei dem auf der ersten Seite angekreuzt wird, ob die Angaben auf dem Verbrauch basieren oder der Bedarf ermittelt wurde. Dementsprechend gibt es nur nur einen Energieausweis in zwei Varianten.

Auf der Vorderseite stehen allgemeine Angaben: Adresse, Wohnfläche, Baujahr, ein Foto des Hauses kann eingefügt werden. Die Bedarfsberechnung findet sich innen auf Seite zwei. Sie berücksichtigt Faktoren wie Heizungsart und Isolierung des Gebäudes. Auf der dritten Seite folgt der Verbrauchsausweis. Auf der vierten Seite, der Rückseite, stehen allgemeine Hinweise. Außerdem sollte dem Energieausweis ein Blatt mit Modernisierungsempfehlungen zum Gebäude beiliegen. Besonders hervorzuheben ist noch die „Gesamtenergieeffizienz“ auf Seite drei, welche graphisch mit Ampelfarben alles übersichtlich darstellt und Auskunft über den Energieverbrauch des Objekts in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh m2/a) gibt.



 
Kategorie: Energieausweis am Juli 1st, 2009
 

Sinn und Unsinn des Energieverbrauchsausweis

Energieausweis

Bei all den Huldigungen und Lobeshymnen, darf auch einmal ein kritisches Wort zum Thema Energieverbrauchsausweis erlaubt sein. Für wen macht er Sinn und für wen weniger? Wenn sie einen Energieberater fragen, ist ein solcher Ausweis durchaus sinnvoll, allerdings längst nicht so gut, wie der kostspieligere Energiebedarfsausweis. Denn nur hier wird vor Ort vom Fachmann die Immobilie beäugt und bemessen. Daraufhin wird der Bedarfsausweis ausgestellt und der Fachmann darf sich so seine Provision einstecken. Nun wollen wir den Energieberater nicht verteufeln, denn seine Arbeit ist bei bestimmten Immobilien wichtig und sinnvoll. Bei vielen Hauseigentümern kann jedoch auch schon der Verbrauchsausweis zum gewünschten Ziel führen. Aufgrund der historisch ermittelten Werte wird eine Voraussage für die Zukunft ermittelt, welche die energetische Last eines Gebäudes widerspiegelt. Somit erlangt der Eigentümer einen standardisierten, transparenten Ausweis und hat jederzeit seine Energiebilanz im Auge. Auch die Vergleichbarkeit zu anderen Immobilien ist somit für Käufer und Verkäufer gegeben. Zu beachten ist hier lediglich, dass die Sanierungsvorschläge aufgrund der fehlenden vor Ort Begutachtung eher pauschaler Natur sind und nicht immer das Optimum darstellen. Auch spiegelt der Verbrauch nicht allein die Energiebilanz des Gebäudes wieder, sondern vor allem den Energieverbrauch des Eigentümers. Mit anderen Mietern kann der Verbrauch somit ganz anders aussehen. Nichts desto trotz stellt er eine kostengünstige Methode für all jene dar, die nicht vorhaben in den nächsten Jahren ausziehen bzw. zu vermieten und dennoch eine Energiebilanz ausweisen müssen und wollen.

Nicht zu vergessen ist die ökologische Komponente, welche letztlich hinter den Sanierungen und dem Energieverbrauch steckt. Denn ausnahmsweise können hier Finanz- und Umweltaspekte Hand in Hand gehen; richtige Beratung vorausgesetzt.



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Der Value5 Energy Blog informiert über Fragen zum Thema Energieausweis und dem effektiven Energiesparen durch Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden. Ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser, hier erfährt man nicht nur wie man Energie, sondern auch Geld spart!
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