Solarstrom, günstig wie nie zuvor
Noch nie war Solarstrom so günstig wie heute und die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wird immer größer. Dank fallender Siliziumpreise und ein immer größer werdendes Angebot von Solarmodulen, insbesondere vom asiatischen Markt, ist die Anschaffung einer Solaranlage auch eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Stromversorgung. Und das nicht nur wegen der in Zukunft zu erwartenden Strompreiserhöhungen, sondern auch wegen des ökologischen Bewusstseins. Ausgehend vom heutigen Zuwachs der Solarmodulfläche um jährlich 20%, können im Jahr 2025 sämtliche Privathaushalte mit Solarstrom versorgt werden.
Doch wer plant, sich eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, der sollte sich vorher gründlich informieren, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Unabhängige und staatlich geförderte Beratungen dazu bieten die Verbraucherzentralen. Vorab informieren kann man sich auf deren Internetseite www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Dort findet man auch eine Verbraucherzentrale in seiner Nähe und kann einen individuellen Termin unter der Telefonnummer 09001-3637443 (09001-ENERGIE) vereinbaren.
Eine solche Solaranlage sollte gründlich durchkalkuliert und verschiedene Wirtschaftlichkeitskriterien beachtet werden. Neben dem Anschaffungspreis, sind ebenso die Wartungskosten, Mindererträge durch alternde Solarzellen oder der spätere Austausch von defekten Modulen zu beachten. Um Kosten zu sparen, sollte man sich über Fördermöglichkeiten vom Staat oder von den Ländern informieren (www.value5energy.de/regional). Wird eine Solaranlage mit Fördermitteln subventioniert, amortisiert sie sich nach 10 – 15 Jahren. Die entscheidenden Gründe für eine solche Anlage sind jedoch zum einen die wegfallenden Stromkosten und wenn mehr Strom erzeugt, als verbraucht wird, ist eine Einspeisung ins Stromnetz zu einem guten Preis möglich.
Wer also die kostengünstigste und energieeffizienteste Lösung sucht, sollte auf jeden Fall die staatlich geförderte Energieberatung der Verbraucherzentralen in Anspruch nehmen.
Bildquelle: aus-liebe-zum-haus.de


Die Abwrackprämie für Neuwagen ist ja bekanntermaßen eingeschlagen, wie eine Bombe. Ein ähnliches Verhalten darf bei der KfW Abwrackprämie für neue Heizkessel bezweifelt werden, denn das Auto ist ja bekanntlich der Deutschen liebstes Kind. Das diese KfW Förderung dennoch sinnvoll ist, bezeugen schon die eingesparten Heizkosten. So ist damit zu rechnen, dass nach dem Umbau eines standardisierten Einfamilienhauses bis zu 35% Energiekosten jährlich gespart werden können. Zusätzlich fördert die KfW die Anschaffung mit 5% und maximal 2500€ der anfallenden Kosten. Investitionskosten von 12.000€ würden sich in einem solchen Szenario innerhalb von 10 Jahren amortisieren.