Deutschland als energieeffizientestes Land der Welt
Es ist ein ehrgeiziges Ziel. Bis 2020 soll Deutschland das energieeffizienteste Land der Welt werden. Gerade einmal 10 Jahre sollen dafür ausreichen, wenn es nach Michael Müller, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, gehen soll. Deshalb dürfe man auch gerade jetzt, in einer angespannten finanziellen Situation, die Investitionen und Bemühungen nicht reduzieren. Der Ausstieg aus der Atomenergie war sicherlich ein Zeichen und Wegweiser in die richtige Richtung, doch müssen jetzt Alternativen gefunden werden, um den Strombedarf auch weiterhin zu decken.
Auf den 10. Berliner Energietagen wurde dann auch über eine mögliche energieeffiziente Zukunft diskutiert und Chancen erörtert. Eine der größten Einsparpotentiale sehen Experten im Bereich der Raumwärme. Rund 80% der bundesdeutschen Haushalte verfügen über eine Heizung, die nicht mehr auf dem Stand der Technik sei und darum Wärme verschenke und mit ihr ein großes Einsparpotential. Hier kann mit geeigneten Kampagnen und Förderungen die Motivation zum Austausch geschaffen werden, was Umwelt und Energiebilanz zu Gute kommt. Auch die Warmwasseraufbereitung stellt mit Durchlauferhitzern einen großen Teil der landesweiten Energieverschwendung dar, was bspw. durch den Anschluss an die Heizung umgangen werden könnte.
Im Bereich der Kältetechnik, welche immer weiter auf dem Vormarsch ist, sehen sie außerdem die Möglichkeit einer 60 prozentigen Verbesserung der Energieeffizienz. Die technische Umrüstung all dieser Komponenten stellt indes heute kaum noch Probleme dar. Die Botschaft lautet daher, dass es sowohl der Umwelt auch dem Geldbeutel hilft.


Viele deutsche Städte bestechen durch das Wechselspiel zwischen Moderne und Historie. So finden sich neben neuen Bibliotheken, Kaufhäusern und Schauspielhäusern auch immer wieder Kirchen, Wohngebäude und Rathäuser aus längst vergessenen Tagen. Genau das macht die Optik einer jeden deutschen Stadt, die Entwicklung verkörpert, aber den Hang zur Stadtgeschichte noch nicht aufgegeben hat, aus. Ähnlich hält es sich auch im schwäbischen 
Städte und Ballungsgebiete sind mit rund 80% der verbrauchten Energie die Hauptverursacher des Klimawandels. Laut Herbert Girardet, Programmdirektor und Mitbegründer des WFC, erhalten sie ihre Energie fast ausschließlich durch die Verbrennung fossiler