Kategorie: Allgemein am März 23rd, 2009
 

Und er steigt wieder…

ÖlGemeint ist der Ölpreis. Nachdem wir nun einige Monate die positiven Seiten der Finanzkrise entdecken durften, nämlich einen abgestürzten Ölpreis und damit einhergehend angenehme Preise an Tankstellen, dürften sich diese Zeiten langsam aber sicher einem Ende nähern. Denn nach nun über vier Monaten hat der Rohölpreis für ein Barrel (159 L) nun wieder die magische Marke von 50$ pro Fass überschritten.

Schuld daran dürfte wohl die FED, also die amerikanische Notenbank, mit ihrer Ankündigung sein, gut eine Billion Dollar in die Wirtschaft zu pumpen. So hat die Börse im Glauben an einen neuerlichen Wirtschaftsaufschwung prompt den Ölpreis in die Höhe getrieben. Es wird sich zeigen, ob diese Maßnahmen fruchten und der Ölpreis damit wieder auf das Allzeithoch des letzen Sommer mit knapp 150$ pro Barrel klettert. Zu wünschen ist das wohl nicht, ob es sich verhindern lässt, darf jedoch angezweifelt werden. Vielleicht ist es jedoch möglich diesen exorbitanten Anstieg zu vermeiden, ohne damit wirtschaftshemmende Aufwendungen zu betreiben.

Dabei zeigt sich auch wieder, wie wichtig nicht nur ein sparsames Auto, sondern auch ein sparsames Haus ist. Dank einer guten Dämmung, bzw. alternativen Heizungsmöglichkeiten, können sie gerade in den kalten Monaten viel Energie bzw. Heizungsöl sparen. Eine richtige Investition zahlt sich in diesem Bereich schon nach einigen Jahren aus und eines sollte jedem Gewiss sein. Auf lange Zeit wird der Rohölpreis wieder dramatisch steigen, nicht zuletzt Dank zur Neige gehender fossiler Rohstoffe.



 
Kategorie: Allgemein, Energieausweis am März 23rd, 2009
 

KfW auf Schmusekurs mit Bauherren & neue Energiesparverordnung verabschiedet

KfWDie KfW-Programme zur Gebäudesanierung sollen in Zukunft kundenfreundlicher werden. So wird es statt vieler vereinzelter Maßnahmen nun zwei grundsätzliche Programme zum energieeffizienten Bauen und energieeffizienten Sanieren geben. Bisher musste man sich mit vielen Programmen à la 144, 145, 130, 143 etc. herumschlagen. Das soll der Vergangenheit angehören.

Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount betont nun, dass „Energieeffizientes Bauen und Sanieren, sowie altersgerechtes Umbauen stehen nun im Vordergrund. ” Energetische Sanierungen sind künftig einfacher förderfähig, weil die Modernisierer nicht mehr bestimmte Maßnahmenpakete durchführen müssen”. Je höher also die Energieeffizienz nach den baulichen Maßnahmen, desto höher fällt auch die Förderung aus.

Passend dazu hat die Bundesregierung eine neue Novelle zur Energiesparverordnung verabschiedet, welche zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden beitragen soll. Das ehrgeizige Projekt setzt so Maßstäbe und Anforderung an die energetischen Eigenschaften von Gebäuden für die Zukunft. Dabei steht vor allem die Dämmung von begehbaren Geschossdecken im Mittelpunkt. Außerdem sollen ab dem Jahr 2020 sukzessive Nachtstromspeicher außer Betrieb genommen werden. Als positive Konsequenz sollen Verbraucher so in Zukunft geringere Energiekosten haben und damit natürlich Geld sparen. Unterm Strich werden also die Umwelt und das Portemonnaie entlastet. Die finanziellen Rahmenbedingungen, um die Novelle einzuhalten, hat die KfW ja nun auch geschaffen und somit sollte einer Umsetzbarkeit nicht mehr viel im Wege stehen.

Um schon jetzt einen Energieausweis zu beantragen und damit einen Überblick über ihre Energieeffizienz zu haben, können sie diesen bei uns gleich beantragen.



 
Kategorie: Strom am März 9th, 2009
 

Licht ins Dunkel

Ali Demezil weiß nicht mehr, wie er weiter machen soll. Er hat von seinem Strombetreiber eine Nachzahlung in Höhe von 8000€ bekommen. Von seiner Notstandshilfe mit 500€ monatlich kann er diese Nachzahlung nicht begleichen. Die Folge ist, dass ihm nun der Strom abgestellt wurde und damit auch die Heizung. Bei einem solch kalten Winter, wie wir ihn momentan haben, kann das schon ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen, erst recht wenn man Kinder hat.

Doch wie konnte es soweit kommen. Dieter Schmidt von der Tiwag (der Stromanbieter) bringt Licht ins Dunkel. Er erklärt, warum gerade Familien mit Migrationshintergrund die hohen Stromkosten unterschätzen, die eine strombetriebene Heizung mit sich bringt. Gerade Fußbodenheizungen ziehen hier eine Kilowattstunde nach der anderen und bevor man sich versieht, steckt man mitten in der Nachzahlung. Auch Ali Demezil hat diese Kosten unterschätzt. Da hat auch der Energieberater, den die Tiwag zu einem Beratungsgespräch bei den Demezils vor Ort vorbei geschickt hat, nicht mehr weiter helfen können.

Es sollte daher jedem klar sein, wie sehr strombetriebene Heizungen die Kosten in die Höhe treiben können. Sollte man dann noch Durchlauferhitzer und einen sorglosen Umgang mit elektronischen Geräten pflegen, darf man sich daher nicht wundern, wie es zu solch hohen Nachzahlungen kommt.



 
Kategorie: Strom am März 9th, 2009
 

Wie gut sind Wärmepumpen tatsächlich?

Als Eigenheimbesitzer haben sie sicher schon von Wärmepumpen gehört. Unter Heizungsbauern ist die Wärmepumpe immer beliebter und erfährt eine weitreichende Verbreitung in Deutschland, nicht zuletzt durch die finanzielle Förderung. Die Frage ist jedoch, verdienen Wärmepumpen dieses Lob, oder sollte man einen genauen Blick auf die Energiebilanz werfen?

Das Funktionsprinzip von Wärmepumpen ist schnell erklärt. Eine Wärmepumpe entzieht dem Erdreich, der Luft und dem Wasser seine Wärme und führt diese dann bspw. in ihre Fußbodenheizung, oder andere Heizkörper. Um diesen Prozess kontrollieren und steuern zu können, bedarf es jedoch auch Strom. Da aus logischen Gründen meist im Winter geheizt wird, wo es auch sehr kalt werden kann und der Umwandlungsprozess demensprechend aufwendig ist, braucht eine Wärmepumpe viel Strom, um die gewünschte Heizkraft zur Verfügung zu stellen. Die ökologische Bilanz hängt also nicht alleine von der eingesetzten Wärmepumpe ab, sondern auch vom Stromlieferanten und wie dieser seinen Strom produziert. So sind Wärmepumpen meist sehr effizient, was man von Stromkraftwerken nicht immer sagen kann. Und sollten sie nicht gerade ausschließlich auf Biostrom aus Windkraftanlagen, Solarenergie oder anderen erneuerbaren Energien setzen, so muss man die Gesamtbilanz betrachten, die aus Wärmepumpe und fossiler Energie herrührt. Die Verbraucherzentrale Saarland macht auf diesen Umstand aufmerksam und kritisiert daher den all zu unbedarften Umgang mit Wärmepumpen. Der saisonale Strombedarf, der sich durch den massiv steigenden Absatz von Wärmepumpen ergibt, wird vom Bundeverband Wärmepumpen auf ca. 300 Megawatt pro Jahr beziffert und das einseitig verteilt auf die Wintermonate, was Stromlieferanten vor neue, evtl. kostenintensive Herausforderungen stellt.

Laut Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, arbeiten Wärmepumpen im Vergleich zur normalen Gas- Ölheizung noch weit effizienter und solange sie eine bessere Arbeitszahl als 2,7 haben, sind sie ökologisch sinnvoll. Das bedeutet so viel, wie eine dreifach höhere Abgabe an Wärme zum verbrauchten Strom – dies gilt als ökologische Alternative. Bei optimaler Anpassung und fachmännischer Installation sollte dies gewährleistet sein.

Bildquelle: gwh-buschmann.de



 
Kategorie: Energiespartipps am März 9th, 2009
 

Umweltbewusst und energiesparend Renovieren

Ihr Haus hat schon einige Jährchen auf dem Buckel und der Putz bröckelt schon ein wenig? Dann ist es sicher Zeit für eine Renovierung. Doch bevor sie sich ans Werk machen bzw., Handwerker bestellen, sollten sie sich im Vorfeld über die Energiespaßnahmen informieren, die sie zusätzlich zur Renovierung einsetzen können. Dazu empfiehlt es sich einen Energieberater aufzusuchen. Denn wenn die Arbeit sowieso gemacht werden muss, können sie bspw. mit einer zusätzlichen Wärmedämmung einiges an Geld sparen.

Ein kleines Rechenbeispiel soll dies verdeutlichen. Ein ungedämmtes Einfamilienhaus von 100qm2 verbraucht pro Jahr etwa 2.000 – 2.500 Liter Heizöl. Mit einer Dämmung sinkt der Bedarf oftmals unter 1.000 Liter. Bei Zusatzkosten für die Renovierung von ca. 25-50€ amortisieren sich die Kosten schon nach rund 10 Jahren und sie sparen fortan und tun zusätzlich etwas Gutes für die Umwelt. Es ist also eine Win-Win Situation, wie der Kaufmann sagt. Jeder hat etwas von diesem Geschäft.

Sollten ihnen nun die Finanzierungsmöglichkeiten eines solchen Unterfangens Sorgen bereiten, so gibt es eine weitere gute Nachricht. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm für Hauseigentümer, das schon seit 2006 besteht, wurde durch das Konjunkturprogramm von 2009 noch zusätzlich erweitert, so dass schon kleinere Arbeiten am Haus finanziert werden. Die KfW stellt also Energiesparwilligen noch leichter Geld zur Verfügung. Als „Sahnehäubchen“ können sie zudem 20% der Handwerkskosten (maximal 6.000€) von der Steuer absetzen.

Bildquelle: otto-klein.de



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Der Value5 Energy Blog informiert über Fragen zum Thema Energieausweis und dem effektiven Energiesparen durch Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden. Ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser, hier erfährt man nicht nur wie man Energie, sondern auch Geld spart!
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