Und er steigt wieder…
Gemeint ist der Ölpreis. Nachdem wir nun einige Monate die positiven Seiten der Finanzkrise entdecken durften, nämlich einen abgestürzten Ölpreis und damit einhergehend angenehme Preise an Tankstellen, dürften sich diese Zeiten langsam aber sicher einem Ende nähern. Denn nach nun über vier Monaten hat der Rohölpreis für ein Barrel (159 L) nun wieder die magische Marke von 50$ pro Fass überschritten.
Schuld daran dürfte wohl die FED, also die amerikanische Notenbank, mit ihrer Ankündigung sein, gut eine Billion Dollar in die Wirtschaft zu pumpen. So hat die Börse im Glauben an einen neuerlichen Wirtschaftsaufschwung prompt den Ölpreis in die Höhe getrieben. Es wird sich zeigen, ob diese Maßnahmen fruchten und der Ölpreis damit wieder auf das Allzeithoch des letzen Sommer mit knapp 150$ pro Barrel klettert. Zu wünschen ist das wohl nicht, ob es sich verhindern lässt, darf jedoch angezweifelt werden. Vielleicht ist es jedoch möglich diesen exorbitanten Anstieg zu vermeiden, ohne damit wirtschaftshemmende Aufwendungen zu betreiben.
Dabei zeigt sich auch wieder, wie wichtig nicht nur ein sparsames Auto, sondern auch ein sparsames Haus ist. Dank einer guten Dämmung, bzw. alternativen Heizungsmöglichkeiten, können sie gerade in den kalten Monaten viel Energie bzw. Heizungsöl sparen. Eine richtige Investition zahlt sich in diesem Bereich schon nach einigen Jahren aus und eines sollte jedem Gewiss sein. Auf lange Zeit wird der Rohölpreis wieder dramatisch steigen, nicht zuletzt Dank zur Neige gehender fossiler Rohstoffe.


Die KfW-Programme zur Gebäudesanierung sollen in Zukunft kundenfreundlicher werden. So wird es statt vieler vereinzelter Maßnahmen nun zwei grundsätzliche Programme zum energieeffizienten Bauen und energieeffizienten Sanieren geben. Bisher musste man sich mit vielen Programmen à la 144, 145, 130, 143 etc. herumschlagen. Das soll der Vergangenheit angehören.
Als Eigenheimbesitzer haben sie sicher schon von Wärmepumpen gehört. Unter Heizungsbauern ist die Wärmepumpe immer beliebter und erfährt eine weitreichende Verbreitung in Deutschland, nicht zuletzt durch die finanzielle Förderung. Die Frage ist jedoch, verdienen Wärmepumpen dieses Lob, oder sollte man einen genauen Blick auf die Energiebilanz werfen?
Ihr Haus hat schon einige Jährchen auf dem Buckel und der Putz bröckelt schon ein wenig? Dann ist es sicher Zeit für eine Renovierung. Doch bevor sie sich ans Werk machen bzw., Handwerker bestellen, sollten sie sich im Vorfeld über die Energiespaßnahmen informieren, die sie zusätzlich zur Renovierung einsetzen können. Dazu empfiehlt es sich einen Energieberater aufzusuchen. Denn wenn die Arbeit sowieso gemacht werden muss, können sie bspw. mit einer zusätzlichen Wärmedämmung einiges an Geld sparen.