Kategorie: Allgemein am November 26th, 2008
 

Dramatische Energiepreiserhöhung schockiert Deutschland

Als würde die Finanzkrise nicht schon genug an unseren Nerven und an dem Potenzial unserer Portemonnaies zehren, platzt eine Woche vor Beginn der Weihnachtszeit die Strombombe. Es ist ein regelrechter Energiepreisschock, der 14 Millionen Verbraucher in Deutschland betreffen könnte. Einer der Stromlieferanten für 14 Millionen Haushalte gab am Dienstag bekannt, dass der Stromtarif zum 1. Februar 2009 bis zu 9,2 Prozent steigen wird.

Nach Angaben des Verivox-Verbraucherportals sprechen sich insgesamt 354 Versorger für die Anhebung der Strompreise zu Jahresbeginn aus. Teilweise müssen Verbraucher ab 2009 sogar mit bis zu 21 Prozent Strompreiserhöhung rechnen. Das bedeutet für einen Haushalt mit vier Personen und einem ungefähren Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden im Jahr, durchschnittlich 74 Euro mehr Stromkosten. So wird auf die 14 Millionen Haushalte eine Mehrbelastung von mehr als einer Milliarde Euro gerechnet. So äußerte sich der Chef der Energieabteilung von Verivox, Peter Reese in entsprechend deutlichen Worten: „So eine Erhöhungswelle auf einen Schlag haben wir noch nicht erlebt“.

Einen solch rapiden Preisanstieg in Sachen Strom hat es in Deutschland bisher tatsächlich noch nicht gegeben. Nach Meinung der Energieexperten von VALUE5 ENERGY lohnt sich dringend die Feststellung des Energiebedarfs einer Immobilie. So können mögliche Stromkosten erfasst werden und sich auf Grundlage der Daten aus dem Energieausweis ein Wechsel des Stromanbieters lohnen. Ein Wechsel des Stromanbieters könnte privaten Haushalten bis zu 8 Millionen Euro und Gewerbekunden mindestens 1,7 Milliarden Euro einsparen.



 
Kategorie: Allgemein am November 26th, 2008
 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Bald ist es nun so weit! Nicht nur Weihnachten steht vor der Tür, sondern auch die endgültige Einführung des Energieausweises. Doch damit der Weihnachtsmann der Einzige bleibt, der für Überraschungen sorgt, sollte nun einmal mehr auf den Energieausweis gesehen werden. Denn als Miet- oder Kaufinteressent kann ein gesundes Misstrauen vom Vorteil sein. Ist der zuzahlende Kauf-oder Mietpreis überteuert? Kann man keine energetischen Neuerungen erkennen, obwohl der Besitzer sich damit schmückt? Dann ist ein Blick auf den Energieausweis von Nöten. Doch was tun, wenn die Kennzahlen des Energieausweises nur noch mehr Zweifel wecken?


Hierfür hat VALUE5 ENERGY einen sehr hilfreichen Tipp: Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen unter http://www.vz-nrw.de, finden misstrauische Mietinteressenten aber auch Eigentümer von Immobilien, die ihr Gebäude modernisieren wollen, Gewissheit. Denn dort kann man mit Hilfe eines Energiebedarfsrechner im Handumdrehen die Werte des vorgelegten Energieausweises überprüfen. So ermittelt der Energiebedarfsrechner innerhalb von 4 Schritten den wahrhaften Energiebedarf der gefragten Immobilie.

Alles, was man dafür braucht, sind die Daten des Energieausweises. Doch Vorsicht! Denn der Besitzer oder Vermieter ist nicht dazu verpflichtet, den Energieausweis einem Interessenten auszuhändigen. Jedoch muss der er die Daten des Ausweises zugänglich machen. Da dies auf verschieden Wegen möglich ist und meist nur kurz bei der Besichtigung geschieht, empfehlen sich Energieausweis-Vorlagen. So kann der Interessent die Daten zügig übertragen, problemlos in den Energiebedarfsrechner eintragen und sich so von dem energetischen Zustand der Immobile überzeugen.


So wie bei vielen Dingen im Leben, wird es in Zukunft auch in Sachen Energieausweis heißen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!



 
Kategorie: Allgemein am November 20th, 2008
 

Ohne Energieausweis kann es teuer werden

Bald ist es soweit und die Einführung des Energieausweises ist abgeschlossen. Nach dem nun ein halbes Jahr Zeit war, um sich einen Energieausweis zuzulegen, wird der Energieausweis ab dem 1. Januar 2009 zur Pflicht. Immobilienbesitzer, die ab diesem Stichtag nicht über einen Energieausweis verfügen, müssen unter Umständen mit hohen Bußgeldern rechnen. Dieser Fall kann beispielsweise eintreten, wenn ein potenzieller Käufer oder Mieter, bei der Besichtigung der Immobilie, die Vorlage eines Energieausweises verlangt. Kann der Besitzer der Immobilie den Energieausweis nicht vorlegen, kann der Kaufinteressent dies den Ämtern melden. So können hohe Bußgeldbeträge auf einen zukommen, über die der Gesetzgeber bisher jedoch noch keine konkreten Zahlen nennt. Das Strafmaß ist jedoch auf bis zu 50.000 Euro angesetzt.



 

„Doch wer darf meinen Energieausweis überhaupt sehen? - Das fragen sich viele Vermieter. Und tatsächlich gilt, dass dieses Dokument zur Pflicht wird und das der Mietinteressent, die Aussagen des Ausweises mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen darf. Umso wichtiger wird der Energieausweis besonders für Vermieter, um sich nicht nur vor Geldstrafen zu schützen, sondern auch um Mieter oder Käufer zu interessieren. Denn ohne einen Energieausweis werden Immobilien für Interessenten in Zukunft an Attraktivität verlieren.




 



Der Energieausweis dient dabei zur Information über die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes, zeigt aber nicht die tatsächlichen Heizkosten des Mieters an. Wenn diese dann höher liegen als vom Mieter erwartet, berechtigt das nicht zur Mietminderung. Der Mieter hat daher keinen Anspruch auf Umsetzung von Empfehlungen zur Modernisierung laut Energieausweis. Ein Energieausweis informiert jedoch Vermieter aber auch Mieter über den tatsächlichen Energieverbrauch der Immobile.



 
Kategorie: Allgemein am November 12th, 2008
 

Umweltausschuss fordert Energiesparplan für öffentliche Gebäude

Die Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt macht es vor: Seit 2005 veröffentlicht die Stadtverwaltung Dessau-Roßlau jährlich einen Energiebericht über Energiesparmaßnahmen zur Verbrauchs- und Kostenreduzierung öffentlicher Gebäude. Der Bericht dient zur Feststellung bisheriger Maßnahmen, um Energiekosten zu reduzieren aber auch um daraus weitere Energiesparmaßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus lobt die Stadt Dessau Energiesparwettbewerbe aus, die ihre Bürger auf spielerische Art und Weise zum Energiesparen auffordern. In Zeiten steigender Energiepreise für Heizung, Strom und Wasser wird durch diese Informationspolitik das Bewusstsein für die Reduzierung des Energieverbrauchs gesträrkt.

Energiesparen ist auch für andere Städte Deutschlands ein zentrales Thema und so fordert der Ordnungs- und Umweltausschuss der Stadt Merseburg einen Energiesparplan für das Jahr 2009. Dies wurde in der Ausschusssitzung vom 10. November besprochen. Nach Dessauer Vorbild plant man auch in Merseburg die Veröffentlichung eines jährlichen Energieberichts, der die Energiekosten erfassen soll. Anhand der Kostenaufstellung für einzelne, öffentliche Gebäude sieht der Umweltausschuss Potential für kommende Einsparmöglichkeiten.

Begonnen wurde bereits mit der Feststellung, welche Energieart für welches Gebäude am sinnvollsten sei. Hier arbeiten Stadtverwaltung und Stadtwerke eng zusammen und bereiten bereits erste Energiesparmaßnahmen vor. So entwickelt man bereits eine kostengünstigere Alternative für den Betrieb des Merseburger Stadtverwaltungsgebäudes in der Lauchstädter Straße.

Für die Haushaltsplanung 2009 ist bereits ein Budget in Planung, das die Kosten für die Ausstellung der Energieausweise abdecken soll, die ab 01. Juli 2009 für öffentliche Gebäude zur Pflicht werden. Diesen Energieausweis, so regelt es der Gesetzgeber, muss ein öffentliches Gebäude über 1.000 Quadtratmeter Nutzungsfläche vorzeigen können. So muss der Energieausweis den jährliche Energiebedarf des Gebäudes darstellen, aber auch Vorschläge zur Modernisierung und zur Senkung der Betriebskosten machen.



 
Kategorie: Allgemein am November 6th, 2008
 

Ein Energiepass hilft den Wert der eigenen Immobile zu steigern

Am 1. Juli 2008 begann die stufenweise Einführung des Energieausweises für Wohngebäude. Ab diesem Zeitpunkt ist die Vorlage eines Energieausweises zur Pflicht geworden für Wohngebäude, die vor 1965 gebaut wurden. Für potenzielle Käufer einer Immobilie oder für Mietinteressenten ist damit nicht nur der Zustand der Immobilie, sondern auch ihr Energieverbrauch wichtig geworden. Eine korrekte Dämmung und Isolierung von Fenstern beispielsweise hilft bei der Einsparung von Betriebskosten für die Wohnung oder das Haus. In Zeiten eines großen Umweltbewusstseins und dem Wunsch Kosten einzusparen ist es Hausbesitzern zu empfehlen Energieschutzmaßnahmen für ihre Immobilie umzusetzen. Energieeinsparung und CO2 Reduzierung wird spätestens mit dem 01. Januar 2009 zu einem brandheißen Thema. Denn ab nächstem Jahr sind Energieausweise auch für Wohngebäude, die nach 1965 erbaut wurden, vorzulegen.

 

 

 




Mit dieser Neuregelung sind Veränderungen innerhalb des Immobilienmarkts festzustellen. Unter Kaufinteressenten und potenziellen Mietern ist die Energieschutzverordnung schon jetzt präsenter als die meisten Hausbesitzer und Immobilienmakler ahnen. Daher berichten immer mehr Makler von Preisabschlägen bis zu 20 Prozent, deren Grundlage Mängel an der Einhaltung der Energiesparmaßnamen sind.



Laut einer Umfrage durch das Wirtschaftsmagazin „Capital“  unter 900 Immobilienmaklern wird auch noch in Zukunft mit deutlichen Verlusten zurechnen sein, wenn die Maßnahmen der Energiesparverordnung nicht ordnungsgemäß eingehalten werden.



Eine gesteigerte Nachfrage und ein erhöhtes Interesse bei Käufern und Mietern können Hausbesitzer durch Details über die Energiebilanz ihres Gebäudes erreichen.  Wer hier einen vorteilhaften Energieausweis und eine positive Energiebilanz vorweist, kann dadurch einen Werbeeffekt für seine Immobilie erreichen.



Hausbesitzern ist daher sehr zu empfehlen auf Energieschutz und Energiesparmaßnahmen zu achten, die den Wert ihrer Immobilen steigern.



So wird man mit dem Energiepass nicht nur der Umwelt und dem Klimaschutz gerecht, sondern kann sich über Einsparungen bei den Betriebskosten und über eine Wertsteigerung  seiner Immobilie freuen.
 



ÜBER DIESEN BLOG
Der Value5 Energy Blog informiert über Fragen zum Thema Energieausweis und dem effektiven Energiesparen durch Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden. Ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser, hier erfährt man nicht nur wie man Energie, sondern auch Geld spart!
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